Pangoline – Meister des Schutzes

Pangoline (wissenschaftlich: Manidae) werden unterschiedlich genannt – manche nennen sie Tannenzapfentiere und andere nennen sie Schuppentiere.

Sie werden 30 bis 76cm groß und wiegen von 3 bis 17kg. Pangoline ernähren sich ausschließlich von Ameisen und Termiten, die sie mit ihrer langen Zunge, die bis zu 70cm lang wird, auflecken. Ihr Schuppenpanzer besteht aus Keratin und ist so wie ein Tannenzapfen geformt. Pangoline leben in Wäldern, Steppen und Savannen in Asien und Afrika. Sie sind nachtaktiv und verbringen den Tag in selbst gegrabenen Bauten oder Baumhöhlen. Wenn eine Bedrohung – wie beispielsweise ein Löwe auftaucht – rollt der Pangolin sich zu einer Kugel ein, die selbst ein Löwe nicht knacken kann. Trotzdem gehören sie zu den am stärksten bedrohten Säugetieren der Welt, denn es gilt als das meist gewilderte und geschmuggelte Säugetier der Welt wegen seines Fleisches und seiner Schuppen, die für eine traditionelle Medizin verwendet werden. Vom Pangolin gibt es acht Arten, die alle auf der roten Liste der gefährdeten bis zum Aussterben bedroht Tierestehen.

Die vier Arten Asiens heißen Chinesisches Schuppentier, Malaiisches Schuppentier, Palawan-Schuppentier und das Vorderindisches Schuppentier.

Die vier Arten der Sahara heißen Langschwanzschuppentier, Weißbauchschuppentier, Riesenschuppentier und das Steppenschuppentier.

Der Pangolin ist das weltweit einzige Säugetier, das auf dem Körper Schuppen trägt. Ein faszinierendes Tier!

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